Als ich meinen MBA begann, ahnte ich nicht, dass es vor allem um eines gehen würde: Folien bauen. Mit einem BA in Kommunikationsdesign im Rücken dachte ich, ich wüsste schon alles über den Aufbau von Präsentationen. Schließlich hatte ich Pitchdecks wie Nomitris Seed Deck und den Fund-I-Pitch von gniw.de begleitet, dazu unzählige weitere Business-Präsentationen.
Dann kam Hamburg.


Plötzlich fühlte ich mich wie ein Berater. Für ein Projekt mit taz.de haben vier Kommilitonen und ich über 10.000 Online-Zeitungsartikel gescrapt, die Daten in Excel überführt und 40 Folien tiefgehender Analyse aufgebaut. Und das alles streng nach den Brand-Guidelines der Hamburg Media School.
Nach einem Jahr und einem Dutzend weiterer Präsentationen reichte es mir.
Statt weiter Folien für Kunden zu bauen wurden Marie Stoldt (geb. König) und ich unsere eigenen Kunden. Wir gründeten ein Unternehmen, mitten im MBA. Mit gemeinsamem Hintergrund in der Videoproduktion haben wir den Markt nach einer Plattform oder einem Tool durchforstet, das mehr Struktur und Fairness in die Branche bringen könnte. Und so war Konshu geboren.

Die Idee, die uns angetrieben hat
Inspiriert von Khonshu, dem ägyptischen Mondgott, haben wir unser Startup um die Zyklen der Videoproduktion herum aufgebaut, so wie der Mond seine Phasen durchläuft. Über mehr als ein Jahr haben wir uns weit über die Grenzen eines klassischen MBAs hinausgeschoben:
- Built three decks, refining our story with each iteration.

- Developed our first working prototype.
- Learned to code and built our first fully functional website.
- Competed in a business simulation, testing our strategy under pressure.

- Analyzed competitors and market potential to shape our business case.

- Finalized our fourth and final pitch—the one that got us to Slush, one of the biggest startup events in the world.
Und da stand ich. Auf der Slush, umgeben von Investoren, und sprach keinen Einzigen wegen einer Finanzierung an.


Warum? Weil es bei Konshu nie nur darum ging, Geld einzusammeln. Es war eine Idee, die uns weiter getragen hat, als es jeder Hörsaal je gekonnt hätte.
Hat es sich gelohnt?
Absolut. Wir haben vielleicht nicht das nächste große Unicorn gegründet, aber wir haben das Startup-Spiel von Anfang bis Ende mitgespielt, mehr gelernt, als es jede Vorlesung hätte vermitteln können, und Storytelling, Strategie und Umsetzung gemeistert.
Und wenn nichts anderes, kann ich eines mit voller Überzeugung sagen: Ich habe Folien gemeistert wie kaum jemand vor mir. Brauchst du Hilfe beim perfekten Pitchdeck oder bei der Struktur deiner nächsten großen Idee? Lass uns sprechen, ich begleite dich gern.